Madeira hochalpin - die faszinierende
Bergwelt rund um den Pico do Arieiro
Von
Funchal aus nimmt man die Strasse ER 103 über Monte nach Faial. In engen Serpentinen geht es
durch die höher gelegenen Vororte Funchals über Monte bis auf 1400m hoch zum Paso de Poiso. Hier zweigt die Stichstrasse
Richtung Pico do Arieiro ab.

Nach spektakulären 7 km und
weiteren 400m höher erreicht
man den Parkplatz unterhalb des Gipfels. Die Vegetation ändert sich
von saftig grün über karg bewachsen mit Erika und Heidekraut bis
nur noch nackter Fels in wunderschönen Farben das Bild beherrscht.

Im Restaurant der dortigen Pousada
kann man sich erstmal stärken für die teilweise recht anstrengenden
hochalpinen Wanderwege. Sie sollten unbedingt früh morgens dorthin
aufbrechen, da ab Mittag die Berge meist von den Wolken eingehüllt
werden. Belohnt werden Frühaufsteher mit einem unbeschreiblichen
Panorama schon beim Aussteigen aus dem Auto. Vom Gipfel des Pico
do Arieiro (1810m) hat
man bei klarem Wetter einen wunderschönen Blick bis auf den Atlantik
und über die Zacken des Pico das Torres vorbei zum höchsten Gipfel
Madeiras, dem Pico Ruivo. Ein sehr gut erhaltener Wanderweg führt
etwa 10 km bis zum Pico
Ruivo und zur Achada do Teixeira, welchen sportliche schwindelfreie
Wanderer in ca. 3 Stunden bewältigen können. Vor der Pousada (kleine
Unterkunft) zweigt ein schmaler Weg in die zerklüftete Bergwelt
ab. Die teilweise sehr steilen Wege führen von Aussichtspunkt zu
Aussichtspunkt mit immer neuen unbeschreiblichen Eindrücken der
hochalpinen bizarren Basaltformationen.


Ein imposantes Naturschauspiel kann
man erleben, wenn die Wolken höher steigen und über die Bergkämme
„fließen“. In kürzester Zeit steht man sprichwörtlich im Nebel und
man tut gut daran, den Rückweg zum Auto in Angriff zu nehmen. In
gespenstischer Kulisse geht es wieder unter die Wolkengrenze.

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