Sehenswertes auf Madeira
Funchal
Die Inselhauptstadt liegt in einer weitläufigen südlichen Bucht, hat daher fast immer das beste Wetter auf der Insel. Sehenswert sind die Kathedrale und eine große Zahl weiterer Kirchen, die Festungsanlagen und mehrere Museen. Der Botanische Garten fasziniert den Besucher mit einer exotische Blütenpracht tropischer Gewächse. Nicht versäumen sollte man den Mercado dos Lavradores (Bauernmarkt) mit seinem verschwenderischen Angebot tropischer Früchte und Gemüsesorten.

Funchal ist eine lebendige Stadt mit ausgezeichneten Restaurants, guten Geschäften, Bars, Diskotheken und einem Casino
Levadas
Levadas sind künstlich angelegte Wasserkanäle, mit denen Oberflächenwasser aus den niederschlagsreichen Gegenden der Nordseite und im Zentrum der Insel zu den landwirtschaftlichen Anbauflächen im Süden geführt wird. Das Gefälle ist nicht all zu groß, da doch erhebliche Entfernungen überwunden werden müssen. Daher eignen sie sich hervorragend für ausgedehnte Wandertouren. Die Levadas werden heute meist touristisch genutzt. Auf den neben den Wasserkanälen verlaufenden Wartungspfaden sind an vielen Ecken Wanderwege gekennzeichnet. Es gibt keine schönere Art, Madeira zu entdecken oder zu erwandern während ihres Madeira Urlaub.

Monte
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Die Kirche Nossa Senhora do Monte lohnt den Aufstieg über die 68 Stufen. Noch höher als Monte liegt Terreiro da Luta. Von hier aus hat man einen atemberaubend schönen Blick auf die Bucht von Funchal. Vor allem aber ist hier der Ausgangspunkt für ein einzigartiges Urlaubserlebnis auf Madeira: Die Abfahrt im Korbschlitten, der auf hölzernen Laufschienen von zwei Fahrern geschickt die steilen Gassen bis nach Funchal hinunter gelenkt wird. |
Cabo Girao
Das Cabo Girao ist die zweithöchste Steilklippe in Europa und wohl auch in der Welt. Die höchste Klippe liegt in Norwegen mit 604m. Vom Cabo Girao genießen Sie eine fantastische Aussicht bis nach Funchal und auf die umliegenden Terrassenfelder. Hier seilen sich die Bauern regelrecht ab, um diese bewirtschaften zu können.

Sao Vincente
Hier auf der Nordseite der Insel prallen die Wolken an die Berghänge und regnen ab. Die Lavahöhlen von Sao Vincente sind vulkanischen Ursprungs und eine Aneinanderreihung von Lavatunneln über 1000 Meter und mehr. Dazu gehört das Vulkanologie-Zentrum mit spektakulären audiovisuellen Vorführungen über die Entstehung Madeiras.

Porto Moniz
Eines der spektakulärsten Orte Madeiras, allein schon wegen der abenteuerlichen Anreise, ist Porto Moniz. Es liegt im Nordwesten der Insel und man erreicht es nur über abenteuerlich in den Fels gehauene Serpentinen teils hunderte Meter über dem Meer vorbei an Wasserfällen und durch spektakuläre Tunnel. Eine Reise wert ist Porto Moniz allemal, schon wegen der einmaligen Lava-Schwimmbecken. Baden ist hier ein Erlebnis der besonderen Art, was Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Santana
Dieser Ort Madeiras ist überaus bekannt wegen seiner strohgedeckten typisch spitzgiebeligen Häuser, deren Dächer bis zum Boden zu reichen scheinen. Nicht weit weg befindet sich Madeiras höchste Erhebung, der Pico Ruivo (1.861 m), der einen atemberaubenden Rundblick über die Insel bietet.

Camara de Lobos
Schon für Hobbymaler Winston Churchill war der hübsche Fischereihafen mit seinen bunt bemalten Booten ein ebenso beliebtes Motiv wie heute für die mit Kameras bewaffneten Touristen. Der Pico da Torre bietet eine beeindruckende Aussicht auf den Hafen und zum Cabo Girao, welches mit 580 m das zweithöchste Kliff auf der Erde ist. Von dessen Aussichtsplattform blickt man rüber bis nach Madeiras Hauptstadt, Funchal.
Curral das Freias
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Das Nonnental ist ein kleines Dorf inmitten riesiger fast senkrechter Felswände im Herzen der Insel. Benannt nach der geschichtlichen Flucht der Nonnen des Santa Clara Klosters 1566 ist dieser Ort heute ein beliebtes Ausflugsziel. Im Winter fällt kaum ein Sonnenstrahl in das enge Tal. Atemberaubende Wanderwege führen bis dorthin. Es besteht aber auch eine Straßenanbindung und eine Busverbindung. |
Region Machico, Canical und Ponta de Sao Lourenco
In der Bucht von Machico ging der der portugiesische Seefahrer Zarco und Entdecker Madeiras 1419 zuerst an Land. Sehenswert hier: die Festungen Nossa Senhora do Amparo und S. João Baptista, der Brunnen S. Roquedie, die Kapelle Nossa Senhora dos Milagres. Nahe Porto da Cruz liegt der 591 m hohe Penha da Águia (Adlerfelsen). Die Hochebene Paúl da Serra ist Quellgebiet von 25 beeindruckenden Wasserfällen. Der höchste von ihnen fällt über 100 m in die Tiefe.
Canical ist das wohl älteste Dorf der Insel. Früher war es die Hochburg des Walfanges, bis dieser 1981 verboten wurde. Heute findet man dort ein Walfangmuseum, was auch an diese Zeiten erinnern soll.
Das Ostkap der Insel und Naturschutzgebiet ist der krasse Gegensatz zu Madeiras üppiger Vegetation. Felsen in allen Farbvariationen teilweise bedeckt mit karger Trockenvegetation verzaubern immer wieder aufs Neue die Besucher. Von den Anhöhen hat man einen wunderschönen Blick aufs Umland und den Flughafen.

Die imposante Bergwelt Madeiras
Berühmt (neben dem gleichnamigen Wein) ist Madeira auch wegen seiner Natur und der gigantischen alpinen Bergwelt auf relativ kleinem Raum. Mit dem Auto kommt man bis an die Posauda auf dem Pico do Arieiro 1810m). Ab da führen unglaublich spektakuläre Wanderwege z.B. zum Pico Ruivo, dem mit 1861m höchsten Gipfel Madeiras. Atemberaubende Aussichten in die grünen Täler und auf den fernen Atlantik sind der Lohn der teilweise recht strapaziösen Wanderungen.

Webtipp: Madeira erleben mit dem Taxifahrer Manuel
Unterwasserwelt Madeira
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Madeira ist auch ein Paradies für Schnorchler und Taucher. Durch den Golfstrom zeigt sich eine teilweise tropische Artenvielfalt. Von Drückerfischen, Papageienfischen, Kugelfischen bis hin zu Trompetenfischen und Röhrenaalen geht der Artenreichtum. Ferner kann der abenteuerlustige Taucher auch Felsspalten, Unterwasser-Riffs sowie ein Schiffswrack bestaunen. Infos zum Tauchen auf Madeira + Hotels in der Nähe der Basen |
Ilhas Dersertas
Die Inseln im Südosten des Archipels sind - wie ihr Name sagt - von Menschen unbewohnt: Naturschutzgebiete, in denen Seevögel, Ziegen, ein paar giftige schwarze Spinnen und Mönchsrobben nur selten Besuch von Touristen bekommen.
Porto Santo
Madeiras Nachbarinsel hat eines, was Madeira selbst nur begrenzt bieten kann, einen 9 km langen, breiten, goldenen Sandstrand. Die touristisch wenig erschlossene Insel wurde von den portugiesischen Seefahrern ein Jahr früher als Madeira entdeckt. Berühmtester Besucher in der Geschichte von Porto Santo war Christoph Columbus, der hier die Tochter des damaligen Gouverneurs geheiratet und eine Zeit lang gelebt haben soll. Sein schlichtes Wohnhaus in der Inselhauptstadt Vila Baleira ist heute ein kleines Museum.

Webtipp: Reisen Mallorca
Keine Gewähr auf Richtigkeit und Aktualität obiger Informationen.
Wir wünschen Ihnen einen erlebnisreichen und erholsamen Urlaub auf der zauberhaften Atlantikinsel.
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